Justice League Paperback #3 - Zeitlos

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    • Justice League Paperback #3 - Zeitlos

      Softcover / Hardcover

      "Die Justice League, die größten Superhelden der Welt, werden voneinander getrennt und durch verschiedene Zeitepochen geschleudert, ..." So beginnt der Text auf der Rückseite des Bandes und umschreibt schon mal das wichtigste. In diesem Band haben wir es mit 6 US-Heften (US-Justice League #14-#19) zu tun, die alle nach dem Ereignis "Justice League vs. Suicide Squad" stattfinden. Für mich bildet sich dort keine besondere Lücke, für jemanden, der das Event nicht gelesen hat. Die einzige Erkenntnis scheint zu sein, dass jetzt jeder Held weiß, wie misstrauisch Batman gegenüber jedem anderen Helden ist.

      US-Justice League #14: "Regroup" zeigt die JL, als sie sich nach einem Rückschlag wieder sammeln muss, wobei auch das ober genannte Thema zur Sprache kommt. Im Großen und Ganzen und Ganzen nur eine Füllfolge für einen Status Update, was nach JLvsSuSq wohl notwendig war. Fazit: Mir hat dieses Einzelheft auf jeden Fall gefallen, es wäre nur schöner, wenn es nicht wie die Storys aus den letzten beiden Bänden gewirkt hätte. Immer wieder Invasionen aus dem All, gähn!

      US-Justice League #15-#19: In "Timeless" überredet Batman Superman kurzerhand ihm zu folgen, während gerade Supermans Familie in einer Lichtwand verschwindet, wie der Rest der Welt. Die anderen Helden werden immer wieder in anderen Zeitebenen gezeigt und eine unbekannt junge Dame, die den Helden Armbänder gibt, damit sie sich in einer Zeit halten können, um dort einen Feind zu bekämpfen, der zu verschiedenen Punkten in der Zeit, den bekannten Zeitverlauf auflöst. (Zeitreisen-Gedöns ist nicht so mein Ding) Batman und Superman sind mit anderen Zeitreisenden, die mit großen säulenartigen Steinen kommunizieren, unterwegs, um ebenfalls gegen diese Bedrohung vorzugehen. Fazit: Mit Tempus und seinen Jungs konnte ich nicht viel anfangen, deren Motivation war aber schon OK und hat mich unterhalten. Dass das Mädel dann selber sämtliche Superkräfte absorbiert war schon lustig gemacht. Und nicht zu vergessen, die verschiedenen Epochen, in denen die Helden so gelandet sind waren interessant. Doch diese ständigen Sprünge in den ersten beiden Heften waren für mich anstrengend. Genau wie diese Steinflüsterer, machen viele Andeutungen, aber keine Aufklärung. Am Meisten war ich aber von Supes genervt. Nicht falsch verstehen; klar will er seine Familie retten, natürlich ist er auf seine Lois und seinen Sohn fixiert; jedoch, seit wann stellt er einzelne Menschen über das Wohl von Welten, insbesondere seiner Welt, in der seine Familie zu Hause ist, in diesem Fall die Realität? Seit wann ist Superman so wenig intelligent, dass er nicht merkt, dass er Bats und den anderen Helfen muss um seine Familie zu retten? Er will sich lieber absondern und ins Nichts fliegen. Das ist ja fast so schlimm wie der Zack Snyder Supes, der Metropolis im Kampf mit Zod einebnet und nebenbei keinen anderen Menschen rettet.

      Dafür gibt es von mir eigentlich nur 3 von 5 Sternen, wenn die erste Story mir nicht so gut gefallen hätte. So gibt es jetzt 3,5 von 5 Zeitreisen. Der zweite Band hat mir bis jetzt am meisten Spaß gemacht.