Venom & X-Men: Poison-X (Spoiler)

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    • Venom & X-Men: Poison-X (Spoiler)

      Venom & X-Men: Poison-X


      Inhalt:
      X-Men Blue (2017) Annual 1, 21-22
      Venom (2017) 162-163

      Autor: Cullen Bunn
      Zeichner: Edgar Salazar (Blue Annual, Venom 162-163), Ario Anindito (Venom 162-163), Jacopo Camagni (Blue 21-22)

      Zwischen den Sternen braut sich ein Unheil ungeahnten Ausmaßes zusammen. Als die Starjammers im All von außerirdischen Symbionten attackiert werden, vereinen X-Men Blue und Venom ihre Kräfte, um den Weltraumpiraten zu Hilfe zu eilen. Doch für die diabolische Spezies namens Poisons verläuft damit alles nach Plan.

      Handlung:
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      Während eines Videotelefonats zwischen Scott und seinem Vater wird dieser und die Starjammers von Symbiontenträgern angegriffen. Die O5 wollen Corsair zur Hilfe eilen, möchten aber die Unterstützung von Venom, da dieser für solche Gegner ein "Experte" ist. Er lehnt es ab den X-Men zu helfen und diese versuchen ihn gewaltsam umzustimmen, jedoch möchte der Symbiont selbst den Mutanten helfen und knockt seinen Träger aus. Die O5 fliegen mit Danger als Raumschiff zu dem Planeten Ulgriath, wo sich Corsair zuletzt aufhielt. Sie finden die zerstörte Starjammer mit einem stark beschädigten Sikorsky, er erzählt dem Team von dem Angriff durch Kopfgeldjäger, die die Symbionten als Waffe trugen. Venom weiß wie gefährlich diese Gegner sind und hilft den X-Men unweigerlich.
      Mit ihren nun verstärkten Kräften ist es ein Leichtes für die X-Men Haze Mancer zu besiegen, ihn in ein Gefängnis zu übergeben und den Aufenthaltsort der Kopfgeldjäger herauszufinden. Der Waffenhändler verbringt jedoch nur kurze Zeit hinter Gittern, da er von einem Poison infizierten Kraven befreit wird.
      Die X-Men und Venom erreichen schnell das Raumschiff der Kopfgeldjäger um die verrückte Anführerin Killer Thrill, sie sind auf dem Weg zu den Brood um diesen die Starjammers zu verkaufen. Mit Hilfe ihrer durch die Symbionten gesteigerten Kräfte, können die O5 ziemlich schnell die Oberhand gewinnen und Corsair mit seinen Freunden befreien. Währenddessen dockt ein weiteres Raumschiff an, es handelt sich dabei um Kraven und weitere Poisons. Diese können Jean und Killer Thrill in ihren Bann ziehen, was Scott sofort bemerkt, da seine psychische Verbindung zu Marvel Girl abbricht. Die Poisons möchten auch den Rest der X-Men und Venom übernehmen und ihnen bleibt nur noch die Flucht, auch wenn das heißt, dass sie Jean aufgeben müssen. Zurück auf Ulgriath trennen sich die Wege der Starjammers und der X-Men bereits. Die O5 haben die Symbionten abgelegt und möchten zurück zur Erde, da sie das nächste Ziel der Poisons ist. Corsair und seine Freunde möchten die Symbionten wieder auf ihren Heimatplaneten bringen, als sie dort ankommen müssen sie mit Schrecken feststellen, dass die Poisons bereits dort waren und sämtliche Symbionten eingesammelt haben.


      Fazit:
      Der Band hat mich absolut positiv überrascht! Ich war im Vorfeld etwas skeptisch, da ich zum einen nicht noch ein Crossover der X-Men haben wollte und zum anderen die Kombination aus Venom und den X-Men auf den ersten Blick nicht unbedingt passend wirkt. Aber gerade die Gegensätze der O5 und Venom haben dem Band gut getan. Das das Blue-Team in der Story auf die Fünf reduziert wurde war ebenfalls förderlich. Ich glaube, dass Bunn mit Teilen seines Casts nicht sehr viel anfangen kann. Bobby darf gelegentlich einen Spruch bringen und Hank kann seine technischen/magischen Fähigkeiten des Öfteren zeigen, Angel bleibt mMn seit Start der Reihe sehr blass. Dafür funktionieren in diesem Crossover Jean, Scott und Venom gut miteinander. Habe Venom bisher nicht gelesen (das was ich an Rezis hier im PF gefunden habe klingt auch nicht sehr vielversprechend), aber mir macht Eddie mit seinem Symbionten viel Spaß. Die Diskussionen mit "sich selbst" und sein Auftreten als Anti-Held fand ich sehr gut.
      Die Story an sich war ebenfalls absolut in Ordnung, wenn auch kein Meisterwerk. Scotts Vater wird entführt und er möchte ihn mit Venoms Hilfe befreien. Dafür gab es am Ende doch noch einen fiesen Cliffhanger um das weitere Schicksal von

      Da bin ich gespannt wie es in Venomverse #3 weiter geht, obwohl das auf den ersten Blick sehr nach einer Prügelorgie aussieht.
      Die Zeichnungen haben mir durchweg gut gefallen und vor allem die Abschnitte von Edgar Salazar fand ich richtig stark.
      Nette Story, tolle Zeichnungen und ein interessanter Cliffhanger, dafür gibt es von mir 4 von 5 Punkte.
    • Also ich habe es auch gelesen und bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Es war kein Totalausfall, aber auch keine wirklichen Highlights.

      Meine Skepsis hat sich schon bestätigt: Die O5 und Venom... Das hat in meinen Augen nicht funktioniert. Aber ich kann gar nicht mal sagen, woran es liegt.

      Es war jetzt nichts ärgerliches wie das Mojo Crossover. Aber ich fand die Story einfach nicht spannend. Oder es liegt einfach daran, dass ich generell auf Crossover und Events einfach nicht mehr gut zu sprechen bin. Ich möchte einfach nur noch weg davon und eine durchgehende Story haben, ohne dass irgendwelche andere Serien dazwischengurken.

      Bin auch schon wieder genervt, dass Venomverse 3 scheinbar recht wichtig für X-Men Blue zu sein scheint. Einerseits scheint es storyrelevant zu sein und andererseits wehre ich mich derzeit dagegen, andere Serien kaufen zu müssen, um alles aus meinen Serien kapieren zu können. Ich weiß wirklich nicht, ob Venomverse 3 es in mein Regal schafft, zumal mir dieses Crossover nicht all zu sehr gefallen hat. Vermutlich aber nicht.

      Bei der Gelegenheit muss ich mal Panini loben. Wenn es um Crossover geht, erscheint immer alles innerhalb einer Serie oder eines Bandes. Und das empfinde ich keineswegs als selbstverständlich. Wenn die Story der O5 aber nunmal in einer komplett anderen Serie kurzzeitig weiter geht, dann kann Panini da aber nunmal auch nicht mehr machen, als diese seperat zu veröffentlichen.

      Sowohl X-Men Gold als auch Blue konnten mich immer begeistern und ich verstand nie die negativen Kritiken. Ist wohl eine Frage des Geschmacks. Aber ausgerechnet die beiden Crossover können bei mir nicht punkten.

      Hätte es diesen Monat nicht noch einen weiteren X-Men Blue Band gegeben, wäre diese Zeit für mich als X-Men-Fan sehr enttäuschend gewesen.
    • Cap Ben Germany schrieb:


      Meine Skepsis hat sich schon bestätigt: Die O5 und Venom... Das hat in meinen Augen nicht funktioniert. Aber ich kann gar nicht mal sagen, woran es liegt.

      Es war jetzt nichts ärgerliches wie das Mojo Crossover. Aber ich fand die Story einfach nicht spannend. Oder es liegt einfach daran, dass ich generell auf Crossover und Events einfach nicht mehr gut zu sprechen bin. Ich möchte einfach nur noch weg davon und eine durchgehende Story haben, ohne dass irgendwelche andere Serien dazwischengurken.
      Ich hätte auch vor dem lesen gedacht, dass meine Meinung genau so ausfallen würde wie du es empfindest. Aber irgendwie hat mir die Story Spaß gemacht, ist definitiv kein Reißer, aber solide. Die Abwesenheit von Bloodstorm und Jimmy waren für mich ebenfalls Pluspunkte und das Artwork hat mich voll überzeugt.
      Ich kann dich aber auch verstehen.
    • Ausser die aktuelle Venom Serie fand ich auch alles nur Durchschnitt-sei es Venom Inc. wie auch das hier ;)

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      I WANT YOUR CRAY CRAY

      No one has a perfect life. Everybody has something that he wishes was not the way it is. – Stan Lee
    • Dass man den Möchtegern-Wolvi weggelassen hat, ebenso Bloodstorm, war in der Tat ein Pluspunkt. Was haben diese Charaktere denn bitte bisher zur Serie beigetragen? Gar nichts! Man hat halt n Wolverine im Team, weil es halt standard ist, einen Wolverine zu haben.

      Obwohl der original Wolverine immer meine Top Lieblingsfigur war, finde selbst ich diese inoffizielle Regel schwachsinnig, vor allem wenn es nur Alternativ-Versionen sind. Und Bloodstorm... Was will man mit der?

      Stauda, ich habe schon gemerkt, dass wir die X-Men und Resurrxion recht ähnlich sehen. Mich hat in der Tat überrascht, dass du dieses Crossover magst. (Freut mich auch für dich. So hat es wenigstens einem von uns gefallen :D ). Und ausgerechnet LeBeau, der sonst sehr viel von Marvel feiert, findet diesen Venomkram hier auch nicht so prickelnd. Verkehrte Welt :D Hätte es eher andersrum erwartet. :D

      By the Way... Wieso gibt es eigentlich so wenige X-Men Rezis die letzte Zeit? Die Anzahl der Rezensenten kann man ja mittlerweile an 2 bis 3 Fingern abzählen.
    • Glaube, so langsam haben auch (fast) alle der Hardcore X-Men Fans gemerkt, dass der Grossteil (leider) ziemlicher Mist ist. :( Die wenigen Rosinen wie (Rogue & Gambit und so) muss man leider rauspicken.

      Selbst das gerade neu gestartete Uncanny soll keinen grossen Anklang gefunden haben. So langsam frage ich mich echt, ob das Absicht von Marvel ist :kratz:

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    • Denke nicht. Ich sehe durchaus gute Absichten in Resurrxion und so mancher Arc gefällt mir sehr gut. Ich würde das ganze als Solide bezeichnen, wenn auch mit negativen Ausschwenkern.

      Die X-Men waren ja nicht ohne Grund mal Marvels Flaggschiff. Und von dieser Zeit hat man sich viel zu krass entfernt. Dies scheint Marvel ja eingesehen zu haben und setzt schon sehr auf Retro und versucht schon einiges wieder herzustellen. Dies gelingt aber nunmal nicht so ganz. Ich bin mir sicher, würden die mal Autoren dransetzen mit einem Konzept und ohne Unterbrechungen durch Events und Crossover... Dann kann da was richtig gutes draus werden. Denn genau das steht den X-Men im Wege: Dauernde Unterbrechungen.

      Wobei Mojoverse ja ein reines X-Men Crossover war, wo vieles aus der Vergangenheit aufgegriffen wurde. Das hätte was richtig feines werden können, wäre eine gut geschriebene Story vorhanden gewesen.
    • Glaube auch nicht, dass Marvel mit Absicht "schlechte" Comics produziert. Dafür ist der Auswurf an X-Titeln irgendwie zu groß. Teilweise wirken die aktuellen Sachen aber schon etwas lieblos.
      Dieses ganze Retro-Konzept zur Zeit ist nicht so mein Ding. Ich liebe viele der klassischen X-Storys und glaube, dass diese Qualität nur noch sehr selten erreicht wird. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Autoren und Co. mehr Zeit dafür investieren sich Geschichten zu überlegen die an alte Sachen erinnern als etwas mehr Mühe in die aktuellen Serien selbst zu stecken.
    • Stauda schrieb:

      Ich habe jedoch das Gefühl, dass Autoren und Co. mehr Zeit dafür investieren sich Geschichten zu überlegen die an alte Sachen erinnern als etwas mehr Mühe in die aktuellen Serien selbst zu stecken.
      Was teilweise aber auch durchaus gelingt. Es ist meines Betrachtens nach nicht durchgehend schlecht. So hat mir z.B. die O5 gegen den Juggernaut sehr gefallen. Es war eine simple Prügelei, aber durchaus eine, die an die 60er erinnern lässt, aufgrund der Teambesetzung und des Gegners.
    • Mir hat das Crossover gefallen dafür das das ganze nur reine Auftragsarbeit ist.

      Einerseits ist es ja gut das Marvel drauf schaut das alle X-Men Serien in eine Richtung laufen aber wen der Autor dann danach erzählt das er eigentlich keinen Bog auf die O5 hatte und man ihm so viel vorgeschrieben hat das er kaum eigene Ideen einbauen konnte daher wirken Bloodstorm und Jimmy (Die der Autor dabei haben wollte) auch eher fehl am Platz was man gut hier bemerkt hat wo Ihre Abwesenheit eher positiv für die Story war die dem Autor sicher auch vorgeschrieben wurde *g*

      Was die X-Men brauchen würden wäre mal eine Hauptserie die ein paar Jahre Zeit hat sich zu entwickeln oder wenigsten einen Autor der länger dran bleibt.

      Gutes Beispiel Thor zwar immer wieder neue Titel aber durch den einen Autor ist es trozdem eine Fortlaufende Erzählung bei den X-Men fehlt aber so etwas wie ein roter Faden völlig.