Batman Detectiv Comics #20 (inklusive Spoile)

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    • Batman Detectiv Comics #20 (inklusive Spoile)

      Info:

      Autoren: James Tynion IV
      Zeichner: Philippe Briones und Alvaro Martinez
      Storys: Detective Comics 974-975

      Inhalt:

      Der Angriff des Opfer-Syndikats hat das Team Batmen zugrunde gerichtet! Können die Dunklen Ritter nach Batwomans einsamer Entscheidung noch bestehen bleiben, oder zerfällt Batmans Traum endgültig? Und Batwoman muss sich für ihre Taten nicht nur vor Red Robin verantworten!


      Beginn der neuen Saga Batmen Eternal!
      Zerfällt das Team der Batmen?

      kurze Zusammenfassung:

      Batwoman hat Clayface wirklich erschossen und dieser ist nun nicht mehr als ein Haufen Lehm. Dies stößt bei den anwesenden Mitgliedern, Red Robin, Spoiler, Cassandra und Batman auf wenig Begeisterung. Vor allem Cassandra ist sehr betroffen und geht auf Batwoman los. Batman suspendiert daraufhin Batwoman da sie gegen seine Ideologie und Werte verstoßen hat. Währenddessen kommen Batwing und Azrael hinzu und stellen sich auf die Seite von Batwoman. Alle Drei sind der Meinung, dass es keine andere Lösung gegeben hätte, als Basil/Clayface zu töten. Während Batman wenige Tage später eine Sitzung der Familie einberuft, um über den weiteren Verbleib von Batwoman in er Bat-Familie zu entscheiden, wird diese von ihrem Vater kontaktiert. Dieser möchte sie für seine Zwecke einspannen und sie auf den richtigen Weg führen! Das Treffen der Bat-Familie in der Bathöle hat es in sich. Es ist nicht nur eine Treffen aller bekannten Mitglieder wie Red Hood, Damian oder Batgirl, es geht auch richtig zur Sache. Jeder soll seine Meinung zu Batwoman äußern und ob sie in der Familie bleiben soll. Batgirl holt dabei richtig aus und greift Batman regelrecht an und konfrontiert ihn mit einigen harten Vorwürfen!

      Meinung:

      Das Clayface wirklich tot ist finde ich wirklich krass und kann es kaum glauben, auch wenn mir bewusst ist dass so ein Tot nicht für die Ewigkeit ist. Erschreckend finde ich nicht, das Batwoman abgedrückt hat, dass kann ich noch einigermaßen verstehen, unverständlich ist für mich ihre arrogante und kalte Art und Weise. Sie zeigt im ersten Heft keine Reue oder ähnliches. Immerhin hat sie gerade ein Teammitglied erschossen, mit welchen sie die letzten Wochen und Monate viel Zeit verbracht hat. Für mich passt die Reaktion hier nicht ganz so in das Bild von Batwoman was in den letzten Heften vermittelt wurde. Erst im zweiten Heft wird deutlich das die ganze Sache nicht spurlos an ihr vorbei zieht. Obwohl es ihr eher um Cass geht als um den Tot von Basil. Aus meiner Sicht wird sie von ihrem Vater manipuliert und merkt es nicht, obwohl sie in der Vergangenheit kritischer ihrem Vater gegenüber war. Die Vorwürfe von Batgirl gegenüber Batman kann ich zum Teil nachvollziehen und könnte mir auch vorstellen, dass sie mit einigen sogar richtig liegt. Wie sie diese aber formuliert, mit welcher Schärfe und Härte, halte ich aber für unrealistisch. Man könnte denken Batman ist irgend ein Dummi der gerade von seiner Mutter eine Standpauke bekommt. Und dann finde ich es noch komisch, dass gerade Batgirl die Kritik anbringt. Sie war in den letzten Heften gar nicht dabei, wodurch sie gar nicht so den Einblick haben kann. Nur durch ein paar Gespräche mit Spoiler soll sie alles so gut analysiert haben? Für mich absoluter quatsch, auch wenn Batgirl sicher nicht auf den Kopf gefallen ist.
      Sehr schön fand ich den Rückblick auf die Beerdigung oder auch das typische Damian Verhalten.
      Die Zeichnungen im ersten Heft haben mich jetzt nicht sonderlich angesprochen auch wenn sie nicht schlecht waren. Der Stil im zweiten Heft gefällt mir da schon um einiges besser.

      Das Grundgerüst ist sehr gut und auch spannend, für mich sind da aber einige Dinge die aus meiner Sicht nicht passen und mir beim Lesen aufgestoßen sind.
      Mich würde jetzt interessieren wie es weitergeht, wird RR wirklich zu dem Batman aus der Zukunft? Gibt es einen Krieg zwischen der Bat-Familie und der Kolonie oder gibt es eine zweites Team um Batwoman? Wie wird Batman auf Batgirl reagieren? Und was wird aus Cass?

      7/10
    • Das Clayface tot ist oder vorerst bleibt war für mich klar. Auch Batwomans handeln kann ich nachvollziehen. Ich meine sie bringt ein Monster um welches kurz davor stand Orphan umzulegen, dazu hätte Clayface vllt noch hunderte weitere Menschen umgebracht. Das Gegenmittel hat nicht gewirkt und Clayface war jahrelang ein Schurke, in meinen Augen war Kates Entscheidung sehr hart aber richtig.
      Ich bin froh dass das Team vorerst verkleinert wird, zuletzt war da einfach zu viel los.
      Was ich nicht verstehen kann ist das Stephanie sich von Drake trennt. Für mich ist das keine Liebe. Er ist erst vor kurzem „Auferstanden“ deshalb hatte Sie sich von Batman abgewandt, Drake kommt zurück und Steph geht ??!!
      Das Batgirl die Geschehnisse aufdeckt fand ich auch seltsam da sie wirklich nichts mit der bisherigen Serie zu tun hatte. Wie Sie Batman angreift , absolut unverständlich. Ich meine es ist Batman nicht irgendwer.
      Barbara bezeichnet Tim als Teenager... wenn ich Ihre Serie lese ist Sie nichts anderes als ein junges Mädchen, obwohl es eigentlich nett ist dass sie den eingebildeten Tim mal etwas auf den Boden zurückholt.
      Batwing und Azrael verziehen sich auch einfach mal schnell?!
      Man Man Man.... gefällt mir überhaupt was an der Serie?!
      Ok...Alfreds Teepause war wie immer dabei, ein kleiner netter Auftritt von Damian, aber mehr war da nicht los.
      Mal sehen was der Loser Armstrong noch ablassen wird. Das Kate nun für Kane kämpft finde ich gut.
      Ansonsten hoffe ich schon seit 20 Ausgaben auf Besserung, deshalb die Frage:
      Wie kommt die Serie in den Staaten an und wie lange bleibt Tynion noch?
      Wenn es nicht Batman wäre, dann würde ich die Serie einstellen.
      2/5
      :supers: :bats:
    • Das Überschreiten der roten Linie - das einzige, das Batman von seinen Gegnern unterscheidet - wird interessant diskutiert. Und als Leser fragt man sich unwillkührlich: Hätte ich auch geschossen?

      Die Teamentwicklung/-Spaltung ist dennoch unerwartet. Vor allen Dingen, dass Batwing da so schnell die Reißleine zieht. Azrael ist sowieso 'ne Hausnummer für sich, aber Batwing...das war schon irritierend.

      Soll Kate weiterhin zur Familie gehören?
      Nightwing:"Ich bin mir nicht sicher. Was denkst du, Damian?"
      Damian:"Ich finde, keiner von euch sollte sich als Mitglied der Bat-Familie bezeichnen."
      Nightwing:"Mehr hast du nicht zu sagen?"
      Damian:"Wieso? Damit ist alles gesagt."

      Herrlich ^^

      Ich fand, dass war ein sehr starkes Heft. :thumbup:
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • @Mighty Mike
      Steph trennt sich von Drake, weil sie sich für sich und mit ihm eine andere Zukunft vorgestellt hat. Sie würde es gerne sehen, wenn er den Robindress an den Nagel hängt und zur Uni geht, also ein normales Leben führt. Stattdessen scheint er sich weiter wie besessen als Red Robin in seine Arbeit zu stürzen ("Das war nicht dein Traum.", "...das ertrage ich nicht."). So hab ich das verstanden.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Mich haben die letzten Ausgaben der Batman Detective Comics überhaupt nicht abgeholt. Azrael & Batwing blieben während der Storyline völlig farblos und den Tod von Clayface fand ich vorhersehbar.

      Das Treffen der Bat-Familie in der Bathöhle und Batwomans Auseinandersetzung mit ihrer Tat hat mir gefallen und die Frage wie sich der verheerende Bruch im Team der Batmen weiterhin auswirkt, läßt für mich wieder Spannung aufkeimen. Ich fand, das war ein gutes Heft.
    • Das Clayface sterben wird war vorher klar, besonders nach den voraussagen des Zukunfts Robin. Das ändert aber nichts daran das mir die Story gut gefallen hat und das ich Clayface als Teil des Teams vermissen werde, obwohl viel wird wohl nicht vom Team übrig bleiben?

      :batman: 7 von 10 Punkte.
      Der Spider-Man Komplett Lesemarathon (Die Leseliste im Link) Und Seite 46 [Post 909] & 78! :twip:
    • Forever DC schrieb:

      @Mighty Mike
      Steph trennt sich von Drake, weil sie sich für sich und mit ihm eine andere Zukunft vorgestellt hat. Sie würde es gerne sehen, wenn er den Robindress an den Nagel hängt und zur Uni geht, also ein normales Leben führt. Stattdessen scheint er sich weiter wie besessen als Red Robin in seine Arbeit zu stürzen ("Das war nicht dein Traum.", "...das ertrage ich nicht."). So hab ich das verstanden.
      Ja das ist richtig. Sie selber ist ein Vigilant und er darf soll es nicht mehr sein? Klar.... er will an die Uni und ein normales Leben führen, aber das schafft er momentan einfach nicht und dass muss sie akzeptieren. Eine Trennung hilft da nicht weiter
      :supers: :bats:
    • Das größte Problem für Tynion bestand wohl darin, dass er mit Robin auf einen der maßgeblichen Charaktere dieser Storyline verzichten musste für diese unsägliche Plotholestory um Mr. Oz. Und diese Lücke wurde wohl zwischenzeitlich mit dem eher inhaltlich blassen Battwing aufgefüllt.
      "Oh. Hi, Kory. Nice seeing you."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The Question ()

    • Neu

      Endlich bin ich auch hier auf dem aktuellen Stand :)

      Ja also was soll ich sagen, hier wurden echt drastische Maßnahmen getroffen... Einer aus der Batfamilie tötet, RR bewegt sich trotz aller bemühen immer weiter auf sein Zukunftsego zu (ob er das noch rum reißen kann?), Batman ist mit einem teils unausgegorenen Plan aus fraglichen Gründen gescheitert, Clayface ist tot und die Familie scheint zu zerbrechen.
      Tatsächlich interessiert mich die ganze Handlung in Tec derzeit mehr als die Hochzeitsvorbereitung in den Batmanheften.
      Ich meine es sind so viele offene Fragen.
      Grade wie es mit der Kolonie weiter geht und wie Ulysses da im Hintergrund noch die Fäden scheinbar in der Hand hält? Wird Batwoman über kurz oder lang sogar zu einem "Gegner" bzw. zu einem zweiten Red Hood, der unabhängig operiert und doch schon eher eine drastischere Linie verfolgt?

      Schade ist es mir echt um Clayface, mir hat die Idee ihn ins Team einzuarbeiten von Anfang an sehr gut gefallen und ich bin doch erstaunt wie lange man das beibehalten hat. An den entgültigen Tod glaube ich aber noch nicht so richtig.
      Eine weitere unberechenbare Größe ist und bleibt shcon die ganze Story lang Orphan für mich. Auch da bin ich gespannt. Aber wir werden sehen.

      Im übrigen haben mir die Zeichnungen der letzten Hefte sehr zu gesagt. Die Dialoge waren teils stark geschrieben und man hatte das Gefühl hier passiert wirklich was. Coole Sache auf jeden Fall.
    • Neu

      Ich finde auch, das 'Tec derzeit die beste der Serien aus dem Fledermausaffinen Teil des DC-Universums ist. Es wird großer Wert auf die Entwicklung der Charaktere gelegt, auch wenn viele davon Nebenrollen haben. Aus der Team-Dynamik ergeben sich viele tolle Momente, und man hat trotz großartiger Bilder dennoch viel Dialog, also auch tatsächlich was zu lesen und nicht nur anzuschauen. Gerne weiter so, das liest sich wirklich super. Wenn man ‚Tec „isoliert“ betrachtet, eine geniale Serie.


      Wenn ich jedoch die anderen Bat-Serien danebenlege (Batman, Batgirl, Batgirl & the Birds of Prey, Batwoman, Nightwing, Red Hood & The Outlaws etc.) dann dazu noch Batmans Nebeneinsätze im Rahmen der diversen Justice League Titel (dich ich zugegebenermaßen nicht lese) und Specials, sowie Events:


      Dann komme ich dazu, dass ich als regelmäßiger treuer Leser allmählich an die Grenzen der Vorstellungskraft gerate, was den Terminkalender der Beteiligten angeht. Insofern ist der Tod von Clayface zwar traurig, aber im Sinne eines "Aufräumens" vielleicht begrüßenswert und leider notwendig.


      Inzwischen tut mir auch Alfred ziemlich leid, denn er kommt wahrscheinlich vor lauter Schmieren von Gurken-Sandwiches nicht mehr zu anderen Aufgaben. Warum? Nun, ohne Anspruch auf Vollständigkeit ist die Bat-Family doch recht groß geworden, oder:


      Batman (Bruce Wayne), Verlobter der
      Catwoman (Selina Kyle)
      1. Robin / Nightwing (Dick Grayson)
      2. Robin / Red Hood (Jason Todd)
      3. Robin / Red Robin (Tim Drake)
      4. Robin (Damian Wayne)
      5. "Robin" / Blue Bird (Harper Row)
      6." Robin" / Signal (Duke Thomas)
      Batgirl (Barbara Gordon)
      Batwoman (Kate Kane)
      Julia Pennyworth
      Orphan (Cassandra Cain)
      Spoiler (Stephanie Brown)
      Clayface (Basil Karlo, RIP)
      Batwing (Luke Fox)
      Azrael (Jean-Paul valley)
      Alfred Pennyworth
      Ace the Bat-Hound
      Bat-Cow
      Titus
      Goliath


      Wahrscheinlich habe ich noch wen vergessen, aber es erscheint mir doch derzeit recht ausgeufert zu sein. Was völlig okay ist, so bekomme ich jeden Monat neues Lesefutter, ohne auf League-Titel und Außerirdische in blaurotem Strampler und Götter zwingend angewiesen zu sein. Künftig etwas mehr „down to earth“ täte da aber dennoch schon recht gut. Wenn jetzt Gotham künftig nur noch einmal im Quartal und nicht wöchentlich dem Erdboden gleichgemacht wird, ab und zu eine Detektivgeschichte sich dazwischenschiebt, dann wäre ich fast wunschlos glücklich…
    • Neu

      Ich persönlich sehe es für mich so, dass das zwar alles Geschichten sind, die theoretisch im gleichen Universum spielen (können), aber letztlich ist jede einzelne Serie - und darin jeder einzelne Run - ein für sich stehendes Kunstwerk/-objekt, das die Charakte-r/Story-Version des Autors/Zeichners (re)präsentiert. Bei verschiedenen Autoren können die einzelnen Runs letztlich nie gänzlich so aufeinander abgestimmt sein, wie wir Chronologie-/Kontinuitäts-Fetischisten das gerne hätten (bin ja durchaus selber einer). Mir persönlich ist es lieber, wenn ein Autor auch innerhalb der Kontinuität seine eigene Version umsetzen kann und diese nur da an Bestehendes anpasst, wo es nötig ist, weil jeder Autor, den man in ein Korsett steckt, nicht das abliefern kann, was er gerne schreiben würde. Das macht es auch als Leser einfacher, einzelne Runs schlicht zu ignorieren und jeden einzelnen lediglich als zusätzliche Facette eines großen Ganzen zu betrachten.

      Ich würde das alles einfach viel lockerer sehen, als es viele tun. Natürlich ist man um Kontinuität bemüht, aber bei einem Universum mit monatlich 50 plus Geschichten und Dutzenden Autoren ist eine geschlossene, fehlerfreie Kontinuität, in der ein Run nahtlos an den anderen einer Parallelserie anschließt, einfach nicht drin.

      Das macht es auch leichter, sowas wie Metal als das zu betrachten, was es ist: ein Event, das mit hunderten Puzzleteilen jongliert und sie benutzt, um eine abgedrehte Story zu erzählen, die natürlich hier und da Konsequenzen aufs Universum hat, aber welche davon dann in einem zukünftigen und/oder parallelen Run eine Rolle spielen, handhabt jeder Autor für sich allein, wenn es nicht von oben durchgedrückt wird (so stelle ich mir das zumindest vor - ich hab leider keine Spione bei DC). Und wann genau ein Run spielt, ist dann plötzlich auch nicht mehr gar so wichtig.

      Mir war Kontinuität früher auch immens wichtig. Aber je größer ein Universum wird, desto mehr wird die Kontinuität zur Last. Merkt man sehr schön auch an Star Trek oder Star Wars, wo sich die Puristen im Prinzip nur noch mit den Abrams- & Discovery-, bzw. Kennedy-, Abrams- & Johnson-Fans kloppen. Damit will ich nicht sagen, dass die Puristen Unrecht haben - sondern nur, dass es eine Riesenbelastung für einen Autor ist, alles zu beachten, was sich in den Jahrzehnten zuvor - und zum Teil auch parallel, jetzt und hier - so an Kontinuität angesammelt hat. Ein Universum, das sich selbst hin und wieder die Freiheit erlaubt, sich neu zu erfinden, ist viel frischer, lebendiger, und auch besser in der Lage, sich an wechselnde Erzählbedürfnisse anzupassen. Das heißt selbstverständlich nicht, dass neue Versionen automatisch besser sind. Aber eine Chance haben sie m.E. immer verdient, auch oder gerade wenn sie anders sind. Man muss das Alte nicht immer wiederholen, nur weil es perfekt war. Das wird schnell langweilig. Man muss auch mal was riskieren.

      Nicht mehr alles so verkrampft zu sehen, nimmt unglaublich viel Druck weg, vom Autor UND vom Leser/Zuschauer. Irgendwann übernimmt wieder jemand das Ruder, der es vielleicht puristischer mag. Geduld ist eine Tugend.

      Das gilt natürlich nur begrenzt für Übersetzungen: Da ist Kontinuität ein völlig anderes Thema und wird von mir (und uns allen hier) selbstverständlich auch mit ganz anderer Gewichtung bedacht. Sicher nutzen wir Neustarts wie New 52 oder Rebirth dazu, manche Namenskonventionen zu reformieren, aber immer schön alles mit Vorsicht. Grundsätzlich bemühen wir uns um die Erhaltung klassischer Begriffe, weshalb es auch zB immer noch eine Kosmische Tretmühle gibt.
    • Neu

      Ok den Einwand kann ich gut verstehen. Wenn alles mal wieder eine Nummer kleiner würde, wäre das sicher auch nicht schlecht. Auch da können sich ja spannende Geschichten ergeben.

      Zu dem oben angesprochenen Thema mit den ganzen parallelen Einsätzen und Auftritten in verschiedenen Serien muss ich sagen, dass mich das weniger stört.
      Ich sehe die einzelnen Geschehnisse doch eher für sich stehen bzw. mache mir über die Verknüpfung und eventuelle zeitliche Abfolge keine großen Gedanken. Ich genieß und lese die Stories/Serien lieber für sich betrachtet. Etwaige Verknüpfungen oder Hinweise auf andere Serien oder Handlungsstränge sehe ich eher als nettes Gimmick bzw manchmal auch als Überraschung. Aber wirklich zwingend find ich das nicht. Ich kann mir vorstellen wenn man sehr auf die Kontinuität bzw. die logische Verknüpfung der Serienschaut, einem eine ganze Menge Lesespaß flöten geht.

      So lange eine Serie in sich möglichst geschlossen ist, passt das für mich :)


      Edit: ha, zu langsam... Hätte ich mir sparen können, im Prinzip genau das was Ralph da schreibt... Guter Mann :ok:
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      Ich sehe das ja im Prinzip genauso, und lese das, was mir Spaß macht. Aber allein die Anzahl an Protagonisten in der Gotham (Burnham/Bludhaven) Ecke des DC Universums geistert eben manchmal im Hinterkopf herum. Wenn eine Serie für sich gelesen Spaß macht, bin auch ich ziemlich glücklich - 'Tec macht da aktuell sehr viel Freude, und das sogar gerade wegen der Charakter-Momente.

      Ich freue mich aber auch, wenn es mal wieder Begegnungen mit Nicht-Metas als Antagonisten gibt, die nicht jedes Mal gleich Gotham platt machen wollen. Die "klassischen" Gegner, die sich auch intellektuell und nicht nur in Zerstörungskraft mit den Fledermäusen messen, sind da ganz vorne dabei.

      Genug Abschweifung, das Heft, um das es hier geht, war jedenfalls toll gezeichnet, spannend geschrieben und ich bin gespannt, wie es weitergeht.