Venom (2019) #1: Symbiose des Bösen (Mit fiesen Spoilern)

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    • Venom (2019) #1: Symbiose des Bösen (Mit fiesen Spoilern)


      Mit US: Venom (2018) #1-6 + Venom (2017) 155 (2.te Story) so eine 3 seitige Legacy Venom Origin, überflüssig aber zumindest weil es von Mark Bagley gezeichnet ist sieht es gut aus.

      Autor: Donny Cates / Zeichner: Ryan Stegman / Tusche: JP Mayer / Farben: Frank Martin

      Handlung: Eddie Brock ist wieder Venom, doch irgend etwas stimmt mit ihrer Verbindung nicht. Ihn verfolgen Alpträume an eine Zeit wo noch Wikinger durch die Lande zogen, die gegen einen Symbionten kämpfen. Es sind aber Träume des Symbionten und nicht Eddies oder sind es Erinnerungen? Dazu kommt das er ab und an die Kontrolle über die Verwandlung zu Venom verliert, etwas anderes und neues oder uraltes kommt zum Vorschein und dabei wird die Geschichte der Symbionten völlig neu geschrieben. Als der Erschaffer der Symbionten zur Erde kommt, kann Eddie Brock gegen ihn bestehen und hilft ihm Venom dabei?

      Meinung: Seit Jahren habe ich schon keine Venom Serie mehr gelesen, auch nicht die letzte und das was ich gelesen habe wie Venom Inc. war eher unterdurchschnittlich. Aber beim ersten Durchchblättern im Laden hab ich mich gleich in das Artwork und die düstere Stimmung verliebt. Ich konnte einfach nicht wiederstehen, und die Story hat mich beim lesen dann gepackt von vorne bis hinten, schon lange habe ich nichts so gutes von Venom gelesen wie diesen Band. Wenn ich es mir recht überlege ist es sogar das beste was ich je gelesen habe, Donny Cates hat das einfach Meisterhaft gemacht, gekonnt verknüpft er alte Sachen der Historie von Venom und anderen Marvel Serien, wie Thor und erzählt etwas neues was mich schlicht verdammt gut unterhalten hat.

      8 von 10 Punkte sind dafür wohl verdient!

      P.S.: Nein man braucht als Neuleser nicht unbedingt Vorwissen zu der Geschichte.
      Der Spider-Man Komplett Lesemarathon (Leseliste, Teil 1 im Link) Und auf Seite 41, 46 [Post 909] & 78! :twip:
    • Ich werd mich direkt mal als jemand outen der noch nie viel für Eddie Brock als Venom übrig hatte.
      Fand ihn zwar immer cool genug, wirklich begeistert hat er mich als Charakter aber nur bedingt, weshalb ich auch ziemlich sauer darüber war das man ihn wieder zu Venom gemacht hat.
      Gerade weil ich Flash Thomspon einfach den weitaus interessanten Charakter fand und auch immer noch der Meinung bin das noch lange nicht sein Potenzial als Venom vollends ausgeschöpft wurde.
      Deswegen ging die letzte Venom Serie auch ziemlich gnadenlos an mir vorbei. Als ich allerdings gesehen hab das Cates und Stegman sich hier dem Charakter annehmen musste ich einfach zugreifen.

      Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Brock ist zwar immer noch eher semi-interessant, dafür reißt Cates das absolut mit seinem Worldbuilding wieder raus.
      Die Art und Weise wie er den Venom-Mythos erweitert hat mich wirklich Kalt erwischt und hätte nicht gedacht das es doch noch so viele coole Aspekte gibt die man hinzufügen könnte.
      Gerade wie er eine Connection zu Jason Aarons Thor Run aufbaut und so bisher unerklärte Storyfäden aus den Geschichten weiter spinnt fand ich absolut grandios.
      Auch das er eher in eine okkulte Fantasy Richtung mit dem Charakter geht find ich ne erfrischende Abwechslung zu der Art und Weise wie bisherige Autoren mit Venom umgegangen sind.
      Bleibt nur noch zu hoffen das es Cates noch irgendwie schafft mir Eddie als Protagonisten irgendwie schmackhaft zu machen :D

      Für den ersten Band gibts von mir aber erstmal verdiente 8 von 10 Punkte.





    • Neu

      Mir hat der Band auch sehr gefallen:

      Teilzeithelden schrieb:

      Der Comic versucht eine gewisse Epik zu erzeugen, was durch die Vielzahl an Rückblenden auch gelingt. Es handelt sich hierbei um einen waschechten Horrorband, der einen sauberen Spannungsbogen erzeugt, der sich wunderbar zum Schluss auflöst. Gleichzeitig werden wir aber mit einem kleinen Cliffhanger entlassen, so dass man wissen will, wie es weiter geht. Der Kampf gegen den Antagonisten am Ende war mir doch ein wenig zu schnell vorbei und wirkt dadurch fast antiklimatisch. Die Zeichnungen sind hart, aber nicht zu brutal. Viel wird der Fantasie des Lesers überlassen. Im Grunde erreicht dieser Comic damit alles, was er erreichen will und schafft es, langanhaltend im Gedächtnis zu bleiben. Genrefans machen hiermit nichts falsch und auch abseits davon lohnt es sich, einen Blick zu riskieren.