jensens Filmthread

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Allein vom Ende des Films auf ein erwartetes Sequel zu schließen kam mir nicht in den Sinn. Eigentlich wäre es auch egal wie der Film endet, ein Sequel wäre immer möglich, den wo Calvin herkommt, da gibts ja noch mehr von und soweit ist es ja nicht weg. :whistling:

      Für mich stellt das Ende, und jetzt spoiler ich dann Nichtseher etwas, eine gelungene Hoffnungslosigkeit dar. Ein anderes Ende hätte dann wieder zu sehr nach Alien gerochen.
      Zudem wirkt Espinosas Vita jetzt nicht gerade als wäre er der große Franchise Ausschlachter.

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
    • Heat Legend schrieb:

      Absolut nicht. Das war ein klassisches offenes All is lost - Horrorfilm Ende wie ganz früher, wo Sequals noch keine Rolle spielten.
      Absolut schon, heutzutage leitet man doch genau so Sequels in die Wege. Die Drehbuchautoren haben selbst geäußert, dass das Szenario, welches das Filmende in Aussicht stellt, für sie interessant sei und man dafür auch Ideen habe. Was wäre denn ein typisches Franchise-Ende gewesen? Eine kurze Post-Credit-Szene auf einer chinesisch-indischen Raumstation, in der sich drei Forscher gerade neugierig über den gerade florierenden extraterristischen Organismus "Mao" beugen? Ganz so einfach hat man es sich natürlich nicht gemacht, aber gerade Horrorfilme werden doch gerne auf eben solche Weise mit einem optionalen erzählerischen Brückenkopf versehen.

      Joe Kerr schrieb:

      Zudem wirkt Espinosas Vita jetzt nicht gerade als wäre er der große Franchise Ausschlachter.
      Er hat auch selbst gesagt, dass für ihn kein Sequel notwendig sei. Am Ende ist es aber ohnehin nicht seine Entscheidung.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Jim Hawkins schrieb:

      Was wäre denn ein typisches Franchise-Ende gewesen? Eine kurze Post-Credit-Szene auf einer chinesisch-indischen Raumstation, in der sich drei Forscher gerade neugierig über den gerade florierenden extraterristischen Organismus "Mao" beugen? Ganz so einfach hat man es sich natürlich nicht gemacht, aber gerade Horrorfilme werden doch gerne auf eben solche Weise mit einem optionalen erzählerischen
      Och, da hätte auch schon ein Metallteilchen der Pilgrim Sonde mit ein wenig Dreck gereicht welches unverbrannt zur Erde stürzt, denn sind wir ehrlich wenn Hollywood ein Sequel will, dann reicht denen auch was total Hirnverbranntes. :D

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
    • Heat Legend schrieb:

      Ein typisches Franchise hätte zunächst mal typische Heldenfiguren aufgebaut und diese dann überleben lassen, was der Film nicht gemacht hat.
      Und heutzutage leitet man Sequels in die Wege in dem man noch vor Filmstart von einer Trilogie redet.
      Da muss man schon zwischen Genre/Projektgröße unterscheiden. Life ist kein 200 Mio. $-Streifen als Auftakt eines großen Cinematic Universe und brauchte entsprechend keine Einspielergebnisse im höheren dreistelligen Millionenbereich (enttäuscht hat er trotzdem), da sind die Voraussetzungen und Spielregeln schon andere. Zwischen dem Typus alleinstehenden Film à la "Hateful Eight" und groß geplanten und als solchen vermarkteten Franchise-Titeln wie "Star Wars" gibt es regelmäßig solche, bei denen die verantwortlichen Unternehmen ein Sequel in der Schublade haben (oder durch den Erfolg auf die Idee kommen), aber erst warten, wie sich der Film so schlägt (z.B. John Wick).

      Was den Aufbau und Entwicklung von Heldenfiguren angeht: Stimmt, allerdings
      Spoiler anzeigen
      ist zumindest ein namhafter Darsteller zum Ende des Films hin überraschenderweise nicht tot,
      zum anderen hat doch z.B. "The Purge" gezeigt, dass eine Serie auch einen Rollen- und Darstellerwechsel gut überleben kann. Das ist nicht typisch, aber es passiert.

      Da ich aber das Gefühl hab, dass das zu wenig führt: Ich finde halt, dass das Ende schon derart aufgezogen ist, dass man, sofern der Film 300 Mio. $ eingespielt und mit 80% auf Rotten Tomatoes abgeschlossen hätte, kurzfristig ein Sequel hätten nachschießen können (und das dann auch gewollt). Vielleicht sehe ich das auch zu sehr durch an Pre- und Sequeleritits gewöhnte Augen.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Der letzte Jedi konnte mich zwar unterhalten aber nicht richtig überzeugen. Mir fehlt hier vor allem das Zusammenspiel der Helden. Hier macht jeder so sein eigenes Ding, ohne irgendwie was auf die Kette zu kriegen.

      Spoiler anzeigen

      Rey kann Steine heben. Hurra!
      Finn hat eine Möchtegern-Freundin, obwohl er immer irgendwie scharf auf Rey zu sein schien, oder?
      Poe trötet da herum wie der nächste große Rebellenführer, wird es aber dann doch irgendwie nicht.


      In E7 hat man viele tolle und spannende Momente, die es noch aufzulösen galt, geliefert, nur um dann ...
      Spoiler anzeigen
      ...doch igendwie alles absolut belanglos oder gar nicht zu erkären.

      Wer ist Snoke? Palpatine? Mace Windu? QGJ? Nö. Er ist niemand.
      Wer sind Reys Eltern? Aha, nur zwei Suffköppe von Jakku. Spannend!
      (Was macht das Po-Loch der Insel? Ahhh, schöne Spiegelbilder! Oooooh!)
      Sind Rey und .... Geschwister? Erstmal nicht.


      Pluspunkte gibt es dann für Überraschungen in der Story:
      Spoiler anzeigen

      Dass Snoke jetzt schon stirbt, hätte ich nicht gedacht.
      Dass Luke stirbt, nervt hart, passt aber irgendwie.


      Fazit: Okay, aber lange Meter (bzw. mindestens 12 Parsecs) nicht so geil wie E7. Zum Glück auch nicht der dampfende Haufen wie Rogue One oder E6 ;) . Es fehlt das richtige Feeling - oder ist einfach der Reiz einer neuen Trilogie mit E7 verflogen?

      Schade auch, dass, jetzt wo man weiß, dass mit E10 eine neue Nicht-Skywalker-Ära anbricht, eigentlich völlig Wurst ist, wie E9 nun wird oder ausgeht.
    • Gerade dass Rey‘s Eltern
      Spoiler anzeigen
      nur Suffköpfe waren fand ich cool :D Muss ja auch nicht jeder mit jedem verwandt sein im Universum. Und zeigt gut, dass JEDER das Zeug zum Held sein hat (siehe Szene am Ende).
      Das mit Snoke hat mich aber auch genervt :(

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      PRAY FOR MANCHESTER
    • Bright

      Ich komme jetzt mal aus der Eselsecke, in der ich stand, weil ich meinen Will Smith Boykott gebrochen habe aber ich bin doch nicht dumm und lasse mir etwas entgehen, dass so interessant aussieht.
      Zudem schlägt Joel Edgerton den Schmitts Will in der schauspielerischen Leistung.

      Dachte eigentlich das wäre eine Serie, war aber trotzdem gut.
      Praktisch eine Welt wie Fables oder Once upon... nur dass die Märchenfiguren hier offen mit den Menschen zusammenleben.
      Und das tun sie entweder schon länger oder gar immer. So ganz wurde mir das nicht klar.

      Wir haben sozusagen die, die gleicher sind als andere, die Mittelschicht und Unterdrückte und begleiten in dieser Welt den Polizisten Smith, der einen Fall bekommt, der größer ist, als es zuerst scheint.
      Bin voll zufrieden und nur etwas traurig, dass es nun vorbei ist und keine Serie war. ^^

      Ich empfehle den Teaser hier und nicht den Trailer, denn der zeigt schon zu viel.



      "Die erste Regel des Club Clubs ist: wir sind kein Fight Club."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Unbreakable Cosmo ()

    • Unbreakable Cosmo schrieb:

      Praktisch eine Welt wie Fables oder Once upon

      Und noch praktischer eigentlich die Welt von Shadowrun. Nicht ganz so düster und auch spielen die Megakonzerne keine so große Rolle, aber ansonsten stelle ich mir genau so die Sechste Welt vor :love:

      Blöderweise war das für mich aber auch mit das Beste am Film. Ich finde, dass die Welt super viel Potential besitzt und ich würde mich freuen, wenn das Ding so viel Erfolg hat, dass Netflix wirklich ne Serie draus macht. Aber insgesamt fand ich den Film nicht so berauschend. Vor allem die Figuren fand ich extrem einseitig und teilweise einfach zu sehr overacted.. Das hat mich teilweise an den Warcraft-Film erinnert.

      Eine Fortsetzung würde ich mir trotzdem anschauen..
    • Unbreakable Cosmo schrieb:

      Den Vergleich wollte ich auf Verdacht noch bringen

      Hättest du können ;) Ich hab das von den seligen Pen&Paper-Tagen an begleitet und es ist neben den Forgotten Realms und Ravenloft meine liebste RPG-Welt.. Auch wenn ich schon lang kein P&P mehr spiele, kaufe ich mir doch gerne immer wieder mal Romane oder Quellenbücher, einfach weil ich die Welten so mag
    • Unbreakable Cosmo schrieb:

      Bin voll zufrieden und nur etwas traurig, dass es nun vorbei ist und keine Serie war.
      Ja, ich hätte das auch lieber als Serie gesehen. So blieb es weit hinter den Möglichkeiten des interessanten Settings.

      Dergon schrieb:

      Und noch praktischer eigentlich die Welt von Shadowrun.
      Genau das.
      Eigentlich ein Unding, dass so sein Setting noch nicht anderweitig verfilmt wurde...

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.

    • Taskmaster schrieb:

      So blieb es weit hinter den Möglichkeiten des interessanten Settings.

      Ja!

      Taskmaster schrieb:

      Eigentlich ein Unding, dass so sein Setting noch nicht anderweitig verfilmt wurde...

      Und ja!

      In meinen Träumen tun sich ja die Macher von Bright und Ghost in the shell zusammen.. Zumindest die Optik für Shadowrun ist dann perfekt. Und das Universum bietet so viele Möglichkeiten für viele, viele Folgen.. :love:
    • Es ging übrigens schon die Meldung rum, dass vier (4!) Sequels für Bright geplant sind. Da kommt wohl bestimmt noch mehr. Vielleicht sogar viel mehr.

      Ich habe den Film gestern dann auch gesehen, und joa, der ist okay. Im Kino hätte ich den nicht sehen wollen, und auch auf DVD oder Blu-Ray hätte ich den wohl nicht gekauft. Und wenn er wie andere Filme erst im Kino, dann auf Scheibe und dann bei Netflix gelandet wäre, wäre er wohl komplett an mir vorbei gegangen. Aber als Release direkt bei Netflix bekam er die richtige Menge Aufmerksamkeit - und scheint so auch den Erwartungen der Zuschauer zu entsprechen?

      Ich hoffe, dass sich die Sequels nicht nur auf Ward und Jackoby konzentrieren. Bei dem Set-Up kann man ja leicht einen Film in einer anderen Stadt mit neuen Figuren bringen.
    • Im Zuge von Silvester gestern - GHOST IN A SHELL: :kratz: Mmmmh kenne das Original nur aus Musikvideos oder DVD Covern,etc.. Von daher ist der Vergleich schwer. ;) Scarlet macht hier einen gewohnt super Job :respect: Die Optik ist erste Sahne :love: , Action und Nebendarsteller auch sehr geil :ok: Story war jetzt nicht sooo der Reisser - man wusste schnell, was denn nun Sache ist - und wer der eigentliche Böse. Am schwächsten fand ich das Finale - dachte/hoffte immer, da kommt nun noch was. :( Fazit: Kann man sich mal geben - aber habe mir ehrlich gesagt, mehr erhofft.

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      PRAY FOR MANCHESTER
    • Eventuell ja so wie bei True Detective, immer neue Besetzungen und Stories. Ich fand den Film auch ganz okay, macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Wenn man so eine Welt "aufmacht" hat man ja fast unbegrenzte Möglichkeiten.

      Meine letzten Highlight waren:

      Vendetta - Alles was ihm blieb, war Rache (Original "aftermath")

      Komplett irreführender deutscher Titel, meiner Meinung nach. Lässt auf einen Arnie Actionfilm hoffen (Ich wusste grob, was mich erwartet), der es im Endeffekt überhaupt nicht ist. Was man sieht, ist die wohl bisher beste Leistung seier Karriere und ein niederschmetterndes Drama.

      Leatherface

      Brutal wie Evil Dead und geht perfekt in Teil 1 über. Da hatte ich echt Glück, das Steelbook ganz normal über Amazon zu einem günstigen Preis zu bekommen. :D Fast 2 Minuten sind aus der Handel Variante rausgeschnitten. :wacko:

    • Über die Feiertage was weggeguckt: (was die fußballlose Zeit so ausmacht :D )

      Guardians of the Galaxy II
      Auch beim zweiten glotzen fand ich den Film überragend gut, herrlich überzogen und Jokes bis zum Ende. Nur ein leichter Hänger in der Mitte, sonst pausenlos überbrodelnd vor Charme. Und ein emotionales Ende welches ich bisher nicht bei einem Marvel Film bekommen habe.

      The Purge 1-3
      Ich mag die Serie (auch beim zweiten schauen), jeder Teil hat irgendwie was und bleibt auf gleichem Niveau. Ein Schauspieler spielt doch tatsächlich bei allen drei Teilen mit. Ist mir vorher nie aufgefallen. Und ich finde the Purge ist eine gute Silvester Film Serie, grad wenn es draußen schon nachmittags knallt :thumbsup:

      Alien Covenant
      Ich kann Scott irgendwie nicht böse sein und feiere jeden Alien Film immer ab, sogar bei Prometheus hab ich meine rosa Brille aufgehabt. Deswegen kann ich da nicht objektiv bleiben. Ich find den geil, egal wie viele Logiklöcher, dümmliche Handlungenstränge und Vorhersehbarkeiten da dabei sind (und ja da sind einige dabei, zu viele um sie aufzuzählen :whistling: ). Schade das es dass nun war und wir wohl nichts mehr von David sehen werden. ||
      Jetzt kann Disney das Ganze dann komplett weichspülen, es sei denn sie nehmen wirklich noch das Drehbuch von Blomkamp. Wobei ich ja kein Problem hätte wenn Scott und Blomkamp jeder auf seine Weise die Franchise fortsetzen :P

      The Big Short
      Immer noch der beste Film zum Thema Börsencrash. Bale, Carell, Pitt, Gosling spielen überragend gut und auch der Rest ist bis in die kleinste Nebenrolle (Selina Gomez, Margot Robbie) spitze besetzt. Von der Musik fang ich gar nicht erst an :D
      Bales Kauleiste bleibt leider in ganz schlimmer Erinnerung nach dem Film :S
      Bei imdb gibt es nur 7,8 von 10. Kein Wunder, jeder Börsenmakler und Banker hat da wohl die Wertung gedrückt. :whistling:

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields