jensens Filmthread

    • War mal so frei und habe diese beiden Post aus dem Justice Leaguer Thread hier her verlegt:

      Euer Kanzler Moonie schrieb:

      Rodriguez' letzter guter Film liegt 13 Jahre zurück, insofern wäre es konsequent, einen Film über einen Has-been von einem Has-been drehen zu lassen. :D

      Also nach Sin City fand ich aber auch noch Planet Terror (vorallem Planet Terror) und die beiden Machete Filme sehr gut. :]

      Kloetenmann schrieb:

      gabs nich am Ende von Machete 2 n teaser auf "Machete im Weltraum" oder s

      :whistling:

      Jupp, "Machete kills again... in Space" soll der 3. Teil laut des Fake-Teasers am Ende des 2. Teiles heißen. Laut einem Interview mit Danny Trejo im Jahr 2015 soll der Film (irgendwann) folgen. Ich hoffe es sehr, dass man den mal bald anfängt zu drehen.
    • Kong-Skull Island
      Ein Monster Film, yeah.
      Auch wenn das Ding erzähltechnisch schon nach 15min komplett an die Wand gefahren wird, macht es unheimlich Laune. Jackson gibt den Ahab und Hiddlestone macht einen auf Jurassic Park. Vollkommen egal, hauptsache Monster. Seltsamerweise wird der Film im Verlauf sogar besser als es der Anfang vermuten läßt. Klar, Hirn etwas runterfahren ist schon Pflicht und da Reilly für mich der bessere Black ist, hebt das ebenfalls den Unterhaltungswert.
      Hat mir Spaß gemacht, mehr als Jacksons King Kong.
      Gerne noch nen Monster Film. :thumbsup:



      Demonic
      Horror House mal wieder. Nicht allzuviel Neues, da hab ich etwas mehr von James Wan erwartet. Kann man kucken, das Ende fand ich allerdings extrem dämlich und auch etwas unlogisch.
      Gibt besseres, auch von Wan

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
    • Jim Hawkins schrieb:

      Nach dem Theater um den zweiten Teil und dem kommerziellen Misserfolg würde ich nicht darauf hoffen.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt! :] Habe nochmal gegoogelt und eine gerade mal 2-monatige Meldung gefunden, wo nochmals bekräftigt wurde, dass Teil 3 noch nicht vom Tisch sei.

      Quelle: joblo.com

      Zudem dieser geile Clip (auch wenn dieser schon von 2015 ist, aber wer ihn noch nicht gesehen hat):



      :komisch:
    • John Wick 2
      Joa, kann man sich ansehen, aber kommt an den ersten nicht ran, was zum einen an der für mich weniger interessanten Einblick in die Killer-Gilde liegt. Das war als Rahmen im ersten Teil super, nimmt mir hier aber zu viel Platz ein und nimmt sich irgendwie unnötig ernst. Und dann fehlen einfach Antagonisten von der Qualität von Alfen und vor allem Nyquist. Die viertel Stunde länger als Teil 1 hätte auch nicht sein müssen, und so zieht der Film sich etwas.
      Auch nie so gut, wenn das beste direkt am Anfang kommt.
    • Wobei ich den ersten nach dem 3. Mal anschauen jetzt auch nicht mehr so überzeugend fand wie noch zu Anfang.

      Die Idee, die Gilde als Aufhänger weiterzuverfolgen, finde ich per se eigentlich nicht schlecht, diese "Welt" hat m.E. Potential. Aber ja, am Ende nimmt sich das vermutlich wirklich zu ernst und ist auf der anderen Seite dann wieder zu überzogen, um es dem Film abzukaufen. Chapter 2 hat zusätzlich einige wie ich finde handwerklich nicht ganz glückliche Szenen. Grottig sah z.B. das CGI-Blut im Bad aus, und dass von den Russen zu Beginn natürlich keiner eine Schusswaffe hat, als Wick aussteigt, mag zwar eine Kleinigkeit sein, reiht sich aber in eine Linie mit vielen Defiziten ein, die mich mit einem durchwachsenen Urteil zurücklassen.

      Ich sehe da leider viele typische Sequel-Krankheiten.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Das Belko Experiment
      Auch wenn er selbst nicht Regie führt ist James Gunns Handschrift deutlich zu erkennen. Zum einen der Mix aus Splatter, Drama, Satire und Humor, zum anderen der Cast aus Freunden und Familie. Gut so, denn er kann dem bekannten Thema (Battle Royale) durchaus was neues abgewinnen bzw. ihm seinen Stempel aufdrücken. Ein fieser kleiner Genrefilm der mit knapp 90 Minuten auch schön knackig geraten ist, schnell zur Sache kommt und so gar nicht erst in Verlegenheit kommt, zu Langweilen.

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    • Captain Fantastic

      Der hochgebildete Ben lebt aus Überzeugung mit seinen sechs Kindern in der Einsamkeit der Berge im Nordwesten Amerikas. Er unterrichtet sie selbst und bringt ihnen nicht nur ein überdurchschnittliches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis überlebt. Als seine Frau stirbt, ist er gezwungen mitsamt der Sprösslinge seine selbst geschaffene Aussteigeridylle zu verlassen und der realen Welt entgegenzutreten. In ihrem alten, klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Großeltern stattfinden soll.
      Ich gucke Familiendramen nur selten, alle Jubeljahre mal. Nicht, dass es mich grundsätzlich nicht interessiert, aber nur wenig spricht mich auf Anhieb an und ich lasse mich lieber zwei Stunden von einem mäßigen Actionfilm berieseln, als über selbige Dauer von unglaubwürdigen Dialogen und Figuren gelangweilt zu werden. Captain Fantastic war ein lohnenswerter Ausflug in diese Gefilde, unheimlich stark gespielt von Viggo Mortensen, aber auch von den jungen Darsteller, was ich insbesondere bei den jüngsten (9 Jahre alt?) immer wieder faszinierend finde. Matt Ross, Regisseur und Drehbuchautor, zeigt die Stärken von Bens gesellschaftlichen-pädagogischen Konzept gegenüber dem etablierten, aber auch seine Schwächen und den Preis, den vor allem seine Kinder dadurch zahlen, so sehr er sie auch liebt. Es ist ein Misstrauensantrag gegen Erziehung und Bildung, im Grunde gegen unsere Gesellschaft an sich und ihre vielen Rituale, mit teils unangenehm bestechenden Argumenten, aber auch immer mit einer versöhnlichen Prise Humor. Der Film bezieht den Zuschauer in vielen Szenen geschickt mit ein und fordert ihn quasi auf, sich selbst zu fragen und zu hinterfragen, wie er in dieser oder jener Situation reagieren würde. Vielschichtig, tiefgehend und mit einer wirklich großartigen, von vorne bis hinten überzeugenden schauspielerischen Leistung.

      Starkes Ding, die Oscar-Nominierung für Mortensen war mehr als verdient.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Ein wirklich guter Film, Mortensen war grandios.

      Übrigens auch in Eastern Promises, den ich gestern endlich geschaut habe.
      Sehr hart, atmosphärisch, spannend und mit tollem Ensemble.

      Der seidene Faden wird überall hoch gelobt, hat etliche Oscar-Nominierungen erhalten.
      Ich bin noch nicht sicher, ob er mir gefallen hat.
      Anderson ist schon speziell...

      Ach ja, auch noch gesehen:
      Borg/McEnroe.
      Guter Sportfilm mit viel Zeitkolorit, nicht mehr.

      Eben geguckt:
      Mord im Orientexpress (2017)
      Gediegen, geschmackvoll, mit unglaublichem Cast - und gänzlich überflüssig.
      Man darf zum Original greifen.
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...

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    • God's Own Country



      Was für ein wunderschöner Film, jenseits aller Klischees, ruhig und mit perfekt gesetzten Dialogen.
      Die Annäherung der beiden Protagonisten erfolgt schmerzhaft langsam und gleicht anfangs eher einem Kampf, als einer gegenseitigen Zuneigung, brillant inszeniert. Besonders gut gefiel mir auch die Sprachlosigkeit des einen Protagonisten, dem durch seinen vorangegangenen Lebensweg einfach die richtigen Worte fehlen, um auszudrücken, was er fühlt...
      Toll fand ich auch, dass hier nichts beschönigt wird, was das rauhe und triste Landleben betrifft, da sind einige harte Szenen dabei, auf die man sich besonders als Tierfreund einstellen sollte. Trotzdem gelingt es den Machern trotz, oder gerade in Verbindung mit, solcher/n Szenen die ambivalante Schönheit der Landschaft zu vermitteln.

      Absolute Empfehlung...
      "Defying gravity, together..."

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