jensens Filmthread

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      Mission Impossible - Rogue Nation
      Geht okay, aber für einen MI Teil ist mir zu wenig Over The Top Aktion. Wirkt etwas, als habe man nur große Stunt-Elemente notdürftig mit einer Story verbunden, und siehe da, genau so war es dann wohl auch beim Dreh.
      Streckenweise schimmert schon das durch, was es bei länger laufenden Action-Franchises immer gibt, und was ich auf den Tod nicht ab kann. Dieses "Hey, verrückt dass wir das immer noch machen"-Meta-Selbstreferenzielle. Meh...
      Bisschen schade, dass man aus der Story die da war, nicht mehr gemacht hätte (wäre ja super gewesen noch mehr Agenten mit etwas mehr Profil zu zeigen). Alles in allem okayer Action-Agenten-Fluff. Hoffe der neue kann mehr.

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      Heat Legend schrieb:

      Mission Impossible - Rogue Nation
      Geht okay, aber für einen MI Teil ist mir zu wenig Over The Top Aktion. Wirkt etwas, als habe man nur große Stunt-Elemente notdürftig mit einer Story verbunden, und siehe da, genau so war es dann wohl auch beim Dreh.
      Streckenweise schimmert schon das durch, was es bei länger laufenden Action-Franchises immer gibt, und was ich auf den Tod nicht ab kann. Dieses "Hey, verrückt dass wir das immer noch machen"-Meta-Selbstreferenzielle. Meh...
      Bisschen schade, dass man aus der Story die da war, nicht mehr gemacht hätte (wäre ja super gewesen noch mehr Agenten mit etwas mehr Profil zu zeigen). Alles in allem okayer Action-Agenten-Fluff. Hoffe der neue kann mehr.
      Mir hat der sehr gut gefallen. Nicht so gut wie der Vorgänger, aber immer noch sehr gut, trotz einiger kleinerer Längen. Ich freu mich auf den neuen.

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      Ich mag eigentlich jede Mission, sogar Teil 2. Der ist trotz oder gerade wegen seiner Woo-Cheesiness gut gereift. Teil 3 von JJ Abrams halte ich für gewaltig unterschätzt, allein schon wegen Philip Seymour Hoffman und weil man Ethan Hunt ein Privatleben abseits des IMF zugesteht.

      5 finde ich einen Tick besser als 4, 1 ist zulange her, muss ich mal wieder sehen, um den einordnen zu können.
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      James Bond Marathon: Sag niemals nie



      Also ohne die typischen Bond Elemente zu Beginn ist das schon ein wenig merkwürdig, zumal der Song grottig ist. Der gesamte score ist ziemlich übel mit seinen Reminiszenzen an die 60er/70er. Schauderhaft gemacht.
      Connery erweist sich in guter Form (der hätte, im Gegensatz zu Moore, locker noch ein paar Filme nachlegen können)
      Mit Barbara Carrera und Kim Basinger haben wir in diesem Film den absoluten Sexappeal overkill, mehr geht nicht. An den "neuen" M und Q störe ich mich nicht, beide gefallen mir. KMB als Largo gefällt mir besser als zuvor Adolfo Celi in Feuerball.
      Action und Cinematografie sind eher von der Stange, nichts reisst mich hier wirklich vom Hocker. Allein die Haifischszenen sind super, da frage ich mich, wie sie das gedreht haben. Beeindruckend.
      Letztlich bleibt die Frage, ob man diesen Film wirklich braucht? Allein schon aufgrund der Besetzung würde ich sagen: ja. Bäume werden hier zwar keine ausgerissen, aber wirklich schlecht ist der Film auch nicht.

      7/10

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      James Bond Marathon: der Hauch des Todes



      Was für ein toller Einstieg für Dalton. Aber er war wohl der falsche Bond nach einem Moore "geschädigtem" Publikum. Dalton zeichnet sich weniger durch den typischen Charme sondern eher durch eine gewisse Härte aus, nach 7 Moore Bonds für mich eine willkommene Abwechslung.
      Der Film ist rasant, knackig und spannend. Die Stunts sind gewohnt hochwertig und auch die Settings und die Action generell kann sich sehen lassen. Nach 3 Filmen gibts endlich mal wieder ein High-Tech Auto, dass dann auch sofort wieder das zeitliche segnet.
      Der Titelsong von A-Ha ist klasse und auch der Score muss sich nicht verstecken.
      Die Schurken bleiben hier hinter anderen des Franchises klar zurück, aber das ist nicht weiter schlimm.
      Auch Maryam d’Abo packt mich nicht wirklich. Die ist mir zu zahm irgendwie.
      Insgesamt ein guter Einstieg, der für mich nahezu alles richtig macht.

      8/10

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    • "Star Wars" - die Prequel-Trilogie (mit Kinderaugen...)

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      Endlich mal den Versuch gewagt und mit Töchterchen die "Star Wars"-Prequel-Trilogie geschaut. Zwar kenne ich alles langsam in- und auswendig, aber irgendwelche Details, den man sich gar nicht so bewusst war und die man erst dank der Comics oder aber auch der Serie "The Clone Wars" mit anderen Augen sieht, finden sich immer wieder.

      Da die Inhalte sicher weitestgehend bekannt sind, die Kurzfassungen:

      Episode 1: Die dunkle Bedrohung

      Der friedliebende Planet Naboo wird von der einflussreichen Handesföderation besetzt, was in der Galaktischen Republik überraschend wenig Aufruhr verursacht. In den politischen Wirrungen wird das System übertölpelt und eine unheilvolle Macht beginnt ihren unaufhaltsamen Aufstieg. Währenddessen treffen die Hüter des Friedens, die Jedi-Ritter, auf einem abgelegenen Wüstenplaneten auf ein hochtalentiertes und machtvolles Kind.

      Episode 1 habe ich an für sich nie als sonderlich "gut" wahrgenommen, muss ihm jedoch mittlerweile eine vergleichsweise hohe "Kinderfreundlichkeit" in Bezug auf Story und Figuren attestieren. Ob das für George Lucas entscheidend war oder nicht, sei mal dahin gestellt, aber gerade dank Charakteren wie Jar Jar Binks, so nervig er auch für uns Erwachsene sein mag, wird das ganze zu einem kunterbunten Rummelplatzbesuch. Die Effekte sind allerdings nicht sonderlich gut gealtert, was man insbesondere auf Blu-ray feststellen können wird. Manchmal hatte VHS halt doch seine Vorteile *räusper*. Zahlreiche gute Darsteller (ich liebe Liam Neeson als Qui-Gon Jinn) runden das Vergnügen ab.

      Da es aber noch ausreichend Luft nach oben gibt und die Story recht naiv ist, gibt es gut gemeinte 6,5 / 10


      Episode 2: Angriff der Klonkrieger

      Zahlreiche Sternensysteme haben sich von der Republik losgesagt und alles läuft auf einen umfassenden, aus dem Hintergrund fast meisterhaft inszenierten, Bürgerkrieg hinaus. Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi begibt sich auf die Spur eines Attentäters, der ihn zu einem geheimen Militärprojekt führt, dass das Gleichgewicht der Kräfte zu Gunsten der Demokratie kippen lassen könnte. Doch die Separatisten sind gut gerüstet und bereiten sich auf einen umfassenden Putsch vor, der die Jedi und die Republik Geschichte werden lassen soll.

      Deutlich actionreicher, aber auch vom Erzähltempo her etwas gedrosselter als Episode 1, sorgt der Mittelteil der Trilogie für reichlich Schauwerte. Für Kinder sind die Ereignisse aber ohne einige Erklärungen ("Papa, was ist eine Republik? Was ist Demokratie? Was sind Separatisten? Was ist ein Bürgerkrieg?...") nicht so ganz nachvollziehbar, aber inklusive dieser durchaus einzuordnen. Typische erzählerische Schwächen sind unter anderem die, für einen Mittelteil charakteristischen Zwänge, Anfang und Ende irgendwie miteinander verbinden zu müssen, was stellenweise etwas krampfhaft wirkt - der aufkeimende Konflikt zwischen Anakin und den Jedi-Idealen wäre da z.B. zu nennen, der maßgeblich über Dialoge, nicht über Taten/Bilder transportiert wird. Zwar holt man das in Episode 3 ausführlich nach, wäre hier aber durchaus schon ein approbates Mittel gewesen. Die Schlacht auf Geonosis sorgt für ordentlich Krawalleffekte, auch Jangos Auftritte gefallen mir immer wieder. Leider geht die eigentlich zentrale Tragik der Figur Jar Jar, der sich naiverweise vom Übel zu einem entscheidenden Schritt drängen lässt, etwas unter. Er hätte die Aufwertung vom Hofnarren zum Auslöser der galaktischen Umbrüche verdient gehabt. Tolle Schauspieler gibt es auch wieder, in vorderster Front ist da hier natürlich Christopher Lee als Count Dooku zu nennen.

      Etwas mehr Schwung und ein etwas besserer Soundtrack sorgen für eine etwas höhere Wertung: 7,0 / 10


      Episode 3: Die Rache der Sith

      Der Bürgerkrieg erreicht seinen Höhepunkt, während der Hohe Kanzler Palpatine die Republik mit Notverordnungen regiert. Die Separatisten intensivieren ihre Angriffe gegen die etablierte Herrschaft und der Rat der Jedi muss die Bedrohung schnellstmöglich eliminieren, damit die Alleinherrschaft auf Zeit enden kann. Inmitten der Ereignisse gerät Anakin in den Bann des Bösen und muss eine schwere Entscheidung treffen.

      Subjektiv für mich schon immer der beste Teil der Prequel-Trilogie, nach dem x-ten Sehen finde ich dafür mittlerweile sogar objektive Gründe: Da wäre zum einen das moderate Erzähltempo, dass die Fäden der letzten Episoden und auch die aus "The Clone Wars" (Wo war eigentlich Rex?) durchaus angemessen zusammen und zu einem Ende führt. Die zahlreichen Verweise auf die eigentliche Trilogie und die mehr oder weniger gelungenen Versuche, dieser den Weg zu bereiten, (Ist denen wirklich nichts Besseres eingefallen, außer C3POs Gedächtnis löschen zu lassen?) tragen ebenfalls dazu bei. Leider ist der Umgang mit einigen Figuren dann leider etwas lieblos geraten (Dooku..., letztlich auch einige der bekannteren Jedi, z.B. Kit Fisto, Plo Koon, Aayla Secura - wobei die ja eigentlich zu Genüge in "The Clone Wars" für Aufsehen sorgen durften), was sich allerdings mit der notwendigen Konzentration auf die Hauptcharaktere quasi erklären lässt. Dazu gesellt sich der beste Soundtrack innerhalb dieses Erzählbogens und eine immer wieder hochemotionale letzte Stunde (von Order 66 bis zum Sonnenuntergang auf Tatooine), womit wir wieder bei dem subjektiven Eindruck wären. Einige Szenen sind für Kinder jedoch weniger geeignet (Anakins Aktionen im Tempel, das Ende des Duells gegen Obi-Wan, eventuell auch die "Erschaffung" des neuen Vader), wogegen man aber mit einigen Erklärungen durchaus gegensteuern kann.

      Für mich ein sehr guter Wegbereiter, auch wenn die Meinungen dazu immer ein wenig auseinander gehen. Das man am Ende sogar Mitleid für Hayden Christensens Charakter findet, beweist auch, dass Lucas bzw. seine Regiekollegen nicht zu viel falsch gemacht haben...was hat mich Anakin in Episode 2 noch genervt! In Kombination mit den actionreichen Gefechten, den packenden Duellen und vor allem dem überraschend emotionalen Finale gibt es eine 8 / 10


      Eignung für Kinder: Meine Tochter hat sicherlich, trotz Erklärungen, nicht die ganze Tragweite der Ereignisse verstanden, aber insbesondere die emotional-freundschaftliche Schiene (Obi-Wan vs. Anakin...) überraschend gut erfasst. Dazu sorgten Jar Jar Binks und auch Yoda für heitere Momente, auch der Wiedererkennungswert einiger Elemente aus "The Clone Wars" motivierte beim Sehen. Jetzt bin ich gespannt, wie sie auf die letzten drei Episoden, 4-6, reagiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von majorcrampas () aus folgendem Grund: RS- und Grammatikfehler ausgebügelt

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      Star Wars mit Kinder zu schauen macht unheimlich Spass. Ich hab die Filme mit meinem Junior aufgerollt, als er 6 war. Damals kannte er schon die Serie und Anakin war sein großer Held. Dessen Fall hat ihn emotional absolut mitgenommen. "Papa, was macht der da? PAPA, was macht der denn DA????" Die Szene mit den Jünglingen hat ihn total mitgenommen.
      Als er dann letztlich Luke das Leben rettet und sich somit selber opfert murmelte er nur ganz leise vor sich hin: "Ich hab es gewusst. Der ist nicht böse." Und ein paar Tränchen kullerten.
      Bei der Geisterszene hat er gelächelt. Ich finde das nachwievor gut und passend, dass man dort jetzt Christensen sieht.
      Bei Rogue One war er dann schon ein paar Jährchen älter und hat die Vader Action ebenso gefeiert wie ich. :D

      Meine Tochter kann ich mit so was leider gar nicht kriegen. Auch die Avengers lassen sie völlig kalt.

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      majorcrampas schrieb:

      Jetzt bin ich gespannt, wie sie auf die letzten drei Episoden, 4-6, reagiert.
      Die letzten 3? Wird da etwa die Sequel- und die Anthologie-Trilogie ignoriert? :D Oder kommt die dann erst, wenn sie abgeschlossen ist?

      Damian schrieb:

      Star Wars mit Kinder zu schauen macht unheimlich Spass. Ich hab die Filme mit meinem Junior aufgerollt, als er 6 war. Damals kannte er schon die Serie und Anakin war sein großer Held. Dessen Fall hat ihn emotional absolut mitgenommen. "Papa, was macht der da? PAPA, was macht der denn DA????" Die Szene mit den Jünglingen hat ihn total mitgenommen.
      Oh, oh, oh... ich glaube, da müssen wir mal das Jugendamt verständigen. Was du da mit deinem Sohn machst ist ja schon regelrecht kriminell. :P
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      James Bond Marathon: Lizenz zum töten



      Bond ist auf Rache aus, diesmal wird nicht gespielt. Der wohl härteste Bond aller Zeiten, kompromisslos und für Bondverhältnisse recht brutal.
      Dazu gibts wieder einmal einen fantastischen Titelsong, wärend sich der eigentliche score den Film über recht bedeckt hält.
      Ich mag diesen Bond sehr, weil er anders ist. Zum einen ist er sehr bodenständig, weil Bond seines normalen Betätigungsfeld beraubt wird. Dann beginnt er mit einem emotionalen Schlag in die Magengrube, damit es auch für den Zuschauer eine persönliche Sache wird. Zum anderen ist sein Gegner ein anderes Kaliber als sonst. Der will weder die Welt zerstören noch erobern, der will einfach nur Geschäfte machen. Das war damals übrigens in den USA ein sehr zeitgemäßes Thema. In der Öffentlichkeit fragte man sich, wie viel sich Escobar und Konsorten noch herausnehmen durften. Escobars Stern war damals sehr schnell am sinken und seine Brutalität und Rücksichtslosigkeit nahmen unbekannte und ungeahnte Ausmaßen an. Sein Wahlspruch Plata o Plomo waren dabei nicht nur hole Worte. Nicht umsonst findet dieser seinen Weg in den Film.
      Robert Davi gibt hier einen tollen Schurken. Extrem cool in mehrerlei Hinsicht ist er für Bond nahezu unantastbar. Unterstützt wird er hierbei von einem blutjungen und herrlich psychopathischen del Toro.
      Die Girls sind mit Soto exotisch und mit Lowell klassisch besetzt, wobei meiner Meinung nach die Lowell mehr glänzen kann. Ein Prachtweib.
      Auf Locations wird diesmal weniger der Fokus gesetzt, nichtsdestotrotz sind die gesamten Szenerien toll gefilmt.
      Die Action ist wieder einmal allererste Sahne. Zuletzt nimmt hier Q einen wichtigen Part ein und die treue Seele zeigt hier, wie er zu Bond steht.
      Ein sehr harter und expliziter Bond, was damals nicht allen gefallen hat. Das und die Querelen mit den Rechten sorgte dafür, dass es leider Daltons (welchen ich für besser halte als Brosnan) letzter Bond blieb. Dafür darf er hier mehr Facetten seines Könnens zeigen, als alle anderen Darsteller zuvor.

      9/10

      Ach, Bond und BMW geht GAR nicht! Hätte ich fast vergessen.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Damian ()

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      James Bond Marathon: Goldeneye



      Nach vielen Jahren überwundener Hindernisse und Querelen gab es endlich einen neuen Bond, welcher damals mit großer Spannung erwartet wurde.
      Da hätten wir zum ersten Mal Pierce Brosnan, welcher hier noch nicht so ganz seinen Weg gefunden hat. Man merkt ihm den Respekt vor der Rolle deutlich an. Er stolpert irgendwo zwischen Moore und Connery dahin, ohne wirklich seinen Weg zu finden. Das gelingt ihm in den Nachfolgefilmen deutlich besser.
      Als weitere Neuerung gibt es eine weibliche M, welche vom ersten Moment an überzeugt, in dem sie Bond in seine Schranken verweist. Judi Dench macht dabei einen tollen Job.
      Izabella Scorupco als Bondgirl kann mich nicht überzeugen. Obs an der dämlichen Frisur liegt? Wer kann das sagen...schön ist sie auf jeden Fall.
      Gottfried John überzeugt mich ebensowenig. Seine Performance ist ständig eine Spur drüber und wirkt so eher albern als bedrohlich. Sean Bean ist hier gefangen in der Eindimensionalität seiner Rolle. Er kann mehr, als er hier zeigen darf. Nun gut, wenigstens sterben darf er.
      Kommen wir zu Famke Janssen. Gute Güte, die kann ich ja grundsätzlich nicht leiden, aber die Performance hier ist lächerlich. Standiges overacting macht die Figur zur Peinlichkeit.
      Einzig Minnie Driver als schräg singendes Sternchen hat mich zum schmunzeln gebracht. Nebenfiguren wie Boris, Wade und Zukovsky überzeugen ebenfalls.
      Kommen wir aber zum Größten Problem des Films (aus meiner Sicht jedenfalls). Die ganze Sequenz in St. Petersburg bietet zwar richtig gut gefilmte Action, ist aber unlogisch hoch 3. Versteht mich nicht falsch, nach Logik sollte man in Bondfilmen tunlichst nicht suchen, aber einer gewissen inneren Logik sollten die Filme folgen. Was auch bisher zumeist der Fall war. Wir haben hier also einen britischen SS Agenten, welcher zunächst (zumindest schaut es so aus) den russischen Verteidigungsminister tötet, dann einen Panzer klaut um einen General zu verfolgen und zu töten. Wir halten fest, für Ourumovs Verrat gibt es keinen Beweis. Nebenher erschießt er dutzende russische Soldaten. Und das alles auf russischem Boden. Dann schafft er es wie durch Zauberhand, das Land zu verlassen. Zusammen mit einer Programiererin, welche mit streng geheimen Projekten vertraut war. Kann man so machen. Ich lass ja vieles durchgehen, aber das? Nä.
      Der Titelsong von Tina Turner gehört auch klar zu den besseren (so viele schlechte Bond Songs gibt es eh nicht) und auch der Score geht klar. Die action ist aufwändig gefilmt und macht Spass. Letztlich habe ich hier einen soliden Bond, welchen ich nicht so gut finde wie seinen Ruf.

      7/10

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      Damian schrieb:


      Meine Tochter kann ich mit so was leider gar nicht kriegen. Auch die Avengers lassen sie völlig kalt.
      Ja, das kenn ich irgendwo her :whistling: :P

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields